6 wochen vor entbindung
Nutzen Sie das Online-Postfach bei Meine Barmer zur persönlichen und datenschutzsicheren Kommunikation. Zum Online-Postfach. Infos zum E-Mail-Service. Als werdende Mutter steht Ihnen rund um die Geburt Ihres Kindes ein besonderer Schutz zu — der sogenannte Mutterschutz. Berufstätige Eltern haben zusätzlich Anspruch auf Elternzeit. Mit unserem Mutterschutzrechner können Sie ganz einfach Beginn und Ende Ihrer Mutterschutzfrist sowie Ihrer Elternzeit berechnen. Geben Sie den voraussichtlichen Entbindungstermin in das dafür vorgesehene Feld ein. Sie erfahren sofort, wann Ihr Mutterschutz beginnt. Weicht der tatsächliche Geburtstermin Ihres Babys von dem errechneten Datum ab? Dann hat dies Auswirkungen auf die Berechnung Ihres Mutterschutzes. Um Ihre Mutterschutzfrist neu zu bestimmen, tragen Sie einfach das tatsächliche Geburtsdatum ein. Tipp: Berechnen Sie den voraussichtlichen Geburtstermin einfach mit unserem Geburtsterminrechner. Unser Mutterschutzrechner ermittelt ebenso die verlängerten Mutterschutzfristen nach Mehrlingsgeburten, nach der Entbindung von Frühchen oder wenn Ihr Kind mit einer Behinderung zur Welt gekommen ist.
6 Wochen vor der Entbindung: Vorbereitungstipps
Das Mutterschutzgesetz gilt für alle werdenden Mütter, die in einem Arbeitsverhältnis stehen, dazu gehören Heimarbeiterinnen, Hausangestellte, Teilzeitbeschäftigte, geringfügig Beschäftigte und Auszubildende. Auch Arbeitnehmerinnen in der Probezeit sind geschützt. Das Gesetz gilt für alle Arbeitnehmerinnen, ganz gleich, ob sie in Betrieben, in der Verwaltung, in Haushalten oder der Landwirtschaft arbeiten. Nicht entscheidend ist, welche Staatsangehörigkeit die Arbeitnehmerin hat oder welchen Familienstand, solange sich der Arbeitsplatz der Frau in Deutschland befindet. Auch Tarifbeschäftigte im öffentlichen Dienst fallen unter das Mutterschutzgesetz. Keine Anwendung findet das Mutterschutzgesetz auf Selbstständige, Organmitglieder und Geschäftsführerinnen juristischer Personen oder Gesellschaften sowie für Hausfrauen. Ebenfalls nicht anwendbar ist das Gesetz auf Adoptivmütter. Besondere Regelungen bestehen hinsichtlich Beamtinnen und Soldatinnen, die sich in den Beamtengesetzen und der Mutterschutzverordnung für Soldatinnen finden.
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Was sollten Sie in den letzten 6 Wochen vor der Entbindung erledigen?
Durch den Mutterschutz soll die werdende Mutter und ihr Kind vor Gefährdungen, Überforderung und Gesundheitsschädigung am Arbeitsplatz bewahrt werden. Damit der Arbeitgeber die Mutterschutzbestimmungen einhalten kann, sollen Frauen dem Unternehmen ihre Schwangerschaft und den voraussichtlichen Entbindungstermin mitteilen, sobald ihnen diese Tatsachen bekannt sind. Der Mutterschutz Durch den Mutterschutz vor und nach der Entbindung sollen Mütter und ihre Kinder vor gesundheitlicher Schädigung und Überforderung am Arbeitsplatz geschützt werden. Das Wichtigste zur Mutterschutzfrist: Die Mutterschutzfrist beginnt sechs Wochen vor dem voraussichtlichen Entbindungstermin und endet frühestens acht Wochen nach der Geburt des Kindes. Kommt das Kind vor dem errechneten Geburtstermin zur Welt, verlängert sich die Schutzfrist im Anschluss an die Geburt des Kindes um die Anzahl an Tagen, die die Mutter vor der Entbindung an Mutterschutz nicht in Anspruch nehmen konnte. Wenn das Baby später als geplant zur Welt kommt, verlängert sich die Mutterschutzfrist vor der Entbindung um die entsprechende Anzahl von Tagen.
6 Wochen vor Entbindung: Gesundheit und Fitness
Auch der Zustand des Muttermund es kann kontrolliert werden und die Schwangere wird besonders sorgfältig auf Anzeichen einer Präeklampsie untersucht. Die verbleibende Zeit bis zur Geburt kann genutzt werden, um die letzten Vorbereitungen für die Geburt und das Wochenbett zu treffen: Berufstätige Frauen haben im Betrieb vielleicht noch einiges zu regeln, ehe der Mutterschutz beginnt. Das Mutterschaftsgeld kann schon vor Beginn der Mutterschutzfrist beantragt werden. Auch der Klinikkoffer kann schon gepackt und die Erstausstattung für das Baby vervollständigt werden. Wer mag, kann in den sechs Wochen vor dem errechneten Geburtstermin den Damm das ist das Gewebe zwischen Scheide und After täglich massieren, am besten mit einem naturbelassenen Öl. Eine solche Dammmassage kann helfen, einen Dammschnitt bei der Geburt zu vermeiden. Gewöhnlich dreht sich das Kind etwa vier Wochen vor der Geburt mit dem Kopf nach unten in die richtige Geburtsposition. Mit dieser Wendung sinkt es tiefer ins Becken. Das Kind hat im Becken nun weniger Bewegungsfreiheit.