Ab wann fliegen gänse in den süden
Für diesen Beitrag haben wir alle relevanten Fakten sorgfältig recherchiert. Eine Beeinflussung durch Dritte findet nicht statt. Wildgänse pendeln zwischen ihrem Sommer- und ihrem Winterquartier. Bis zu 6. Warum die Gänse diese Strecke auf sich nehmen und was es sonst über die Flugkünstler zu wissen gibt, erfahren Sie hier. Die meisten Wildgänse verbringen den Sommer im hohen Norden und suchen im Winter mildere Klimazonen auf. Dabei legen die Zugvögel zweimal im Jahr gewaltige Strecken zurück. Die Gänse, die ab August den Niederrhein bevölkern, haben eine 6. Grund für den beschwerlichen Langstreckenflug ist das Nahrungsangebot der feuchten Rheinwiesen und saftigen Weiden. In ihrem Winterquartier können sich die Gänse wieder einen Fettvorrat anfressen, bevor sie sich im Frühjahr wieder auf den Weg nach Sibirien machen. Der Vogelzug der Gänse trifft bei Naturfreunden auf reges Interesse. So veranstaltet beispielsweise der Naturschutzbund NABU geführte Bustouren durch die Naturschutzstation Niederrhein, wo im August zahlreiche Zugvogelarten zu beobachten sind.
AbwannfliegenGänseinsüden
Den Rekord des längsten Non-Stop-Flugs hält der Mauersegler: Zehn Monate verbrachten einige der von schwedischen Biologen mit Sensoren ausgestatteten Tiere ohne jeglichen Bodenkontakt in der Luft. Dagegen nimmt sich die Flugleistung der Mittel- und Kurzstreckenzieher wie Feldlerche, Singdrossel, Kranich oder Star eher bescheiden aus: Sie stoppen ihren Zug schon am südlichen Rand Europas oder in Nordafrika. Wissenschaftler glauben, dass sie sich am Magnetfeld der Erde orientieren. Arten wie der Kranich oder die Graugans lernen die Route in den Süden von ihren Eltern. Nach der Brut ist die erste Reise also ein Familienausflug. Auch die Informationen zu den besten Rastplätzen mit dem besten Futterangebot werden vererbt. Was passiert, wenn die Eltern das Wissen nicht weitergeben, haben britische Forscher an Kranichen untersucht. Es passierte: nichts. Die von Hand aufgezogenen und ausgewilderten Vögel zeigten zwar eine Zugunruhe, überwinterten jedoch dort, wo sie auch den Rest des Jahres verbrachten. Bei anderen Vögeln gehen Wissenschaftler von einer genetischen Komponente aus, dass also die Präferenz für eine Route angeboren ist.
| FlugzeitvonGäsen | Bis zu Busexkursionen des NABU bieten Gelegenheit, die Tiere aus der Nähe zu beobachten. |
| GänsezumSüden | Für diesen Beitrag haben wir alle relevanten Fakten sorgfältig recherchiert. Eine Beeinflussung durch Dritte findet nicht statt. |
| WinterquartierederGänse | Im Herbst fliegen Millionen Vögel in ihre Winterquartiere. Um die Tausenden Kilometer zurückzulegen, haben sie Strategien entwickelt. |
FlugzeitvonGäsen
Bis zu Busexkursionen des NABU bieten Gelegenheit, die Tiere aus der Nähe zu beobachten. In der Dämmerung liegen die kleinen, flachen Teiche vor uns. Am Horizont geht über dem kleinen Wäldchen die Sonne unter. Wer genau hinsieht, erkennt in der Luft die vielen schwarzen Punkte. Dann hören wir ganz leise die ersten Rufe. Lange Ketten von Wildgänsen sind es, die auf ihrem Weg zu den Schlafplätzen immer näher auf uns zu kommen. Die Gänse bieten am Niederrhein ein winterliches Naturschauspiel, das in jedem Jahr über Besucher anlockt. Im Näherkommen werden die trompetenden Rufe lauter, doch wir hören sie nur dumpf. Obwohl die Vögel durch das Fernglas zum Greifen nah erscheinen, trennt uns eine Scheibe Glas von ihnen. Wohlig warm und windgeschützt, sitzen wir in bequemen Sesseln, sodass die Winterexkursion ein bisschen einem Kinobesuch ähnelt. Denn Gänsefreunden und Naturliebhabern bietet die NABU-Station Kranenburg Busexkursionen zu den Vögeln aus dem Norden an. So ist ein Besuch bei den Wildgänsen stressfrei — nicht nur für die Touristen.
GänsezumSüden
Hier geht es zu einem externen Inhalt eines Anbieters wie Twitter, Facebook, Instagram o. Wenn Ihr diesen Inhalt ladet, werden personenbezogene Daten an diese Plattform und eventuell weitere Dritte übertragen. Mehr Informationen findet Ihr in unseren Datenschutzbestimmungen. Auf welchem Weg die Vögel an ihr Ziel kommen, ist kein Zufall. Sie haben in der Regel feste Routen. Wo sie genau lang fliegen, unterscheidet sich aber je nach Art. Kraniche, die wir in Deutschland sehen, ziehen zum Beispiel über zwei verschiedene Routen, die sich an der französischen Grenze verbinden. Die Kraniche, die gerade in Nordrhein-Westfalen sind, kommen aus Skandinavien. Von vielen anderen Arten, die sich gerade auf den Weg Richtung Süden machen, bekommen wir meist gar nichts mit, weil sie nachts ziehen. Stare und kleinere Vögel etwa, die auch nicht in Formation, sondern im Schwarm unterwegs sind. Es kommt vor, dass Vögel wegen veränderter Witterungsverhältnisse kurzfristig andere Routen einschlagen. Der Klimawandel hat vor allem Einfluss auf die Zwischenzonen des Zugs, sagt Eric Neuling.