Ab wann können erdbeeren raus
Wer den Zeitpunkt zum Pflanzen im Spätsommer versäumt hat oder gerade einen neuen Garten anlegt, kann Erdbeeren auch im Frühling pflanzen. Wichtige Voraussetzungen sind ein sonniger Standort und lockerer, humusreicher Gartenboden. Das Beet sollte nicht frisch umgegraben sein, sondern sich schon etwas gesetzt haben. Grund: Wer die sogenannte Fruchtfolge einhält, laugt den Boden nicht einseitig aus und verhindert die Ausbreitung von Krankheiten. Gepflanzt wird mit einem Reihenabstand von circa 80 Zentimetern. Der Abstand zwischen den Erdbeerpflanzen einer Reihe sollte 30 bis 35 Zentimeter betragen. So ist genügend Platz beim Ernten vorhanden und zwischen den Pflanzen kann Stroh ausgebracht werden, damit sich die Feuchtigkeit länger im Boden hält. Wer kein Stroh hat, kann alternativ getrockneten Rasenschnitt verwenden. Diesen nur dünn aufbringen, er darf auf keinen Fall schimmeln. Bei der Pflanzenauswahl gibt es drei Möglichkeiten. Die erste sind vorgezogene Jungpflanzen im Topf. Die kann man im Frühling überall kaufen. Allerdings sind sie meist recht klein.
Erdbeeren pflanzen: Ab wann sie ins Freiland
Die ersten Früchte kann man etwa 20 Wochen nach der Aussaat ernten. Der Boden zwischen den Erdbeerpflanzen ist locker und unkrautfrei zu halten. Erleichtert wird dies durch Mulchen mit Stroh. Je nach Nährstoffgehalt des Bodens kann vor allem bei den mehrmals tragenden Erdbeersorten eine Düngung mit einem Voll- oder Erdbeerdünger von Nutzen sein. Bei der Ernte dürfen die Früchte nicht gedrückt werden, da sie sonst schnell faulen. Reife Erdbeeren sind im Kühlschrank oder kühlen Keller maximal einen Tag haltbar. Die reifen Erdbeeren sind, wenn sie vollreif und frisch geerntet sind, hocharomatisch und so lecker, dass sie am besten ohne längere Lagerung frisch verzehrt werden sollten. Erdbeeren lassen sich durch Einfrieren der ganzen oder pürierten Früchte oder durch Einkochen konservieren. Beliebt ist auch die Herstellung von Marmelade oder Konfitüre. Dabei können auch noch andere Früchte wie Ribisel oder Rhabarber beigefügt werden. Eine sommerlich, fruchtige Mehlspeise, die im Nu zubereitet ist, ist dieser Erdbeerkuchen vom Blech. Ein wirklich feines Rezept.
| Wann kann man Erdbeeren auspflanzen? | Wer den Zeitpunkt zum Pflanzen im Spätsommer versäumt hat oder gerade einen neuen Garten anlegt, kann Erdbeeren auch im Frühling pflanzen. Wichtige Voraussetzungen sind ein sonniger Standort und lockerer, humusreicher Gartenboden. |
| Die richtige Zeit für Erdbeeraussaat | Wer Erdbeeren im eigenen Garten anbauen will, kann Erdbeerpflanzen im Fachhandel kaufen oder von Ausläufern selber ziehen. Info: Es gibt auch sogenannte mehrfachtragende Sorten welche man bereits Ende April ins Beet aussetzen kann. |
Wann kann man Erdbeeren auspflanzen?
Es gibt mehr als 20 Erdbeerarten sowie zahlreiche Sorten, die durch Züchtung entstanden sind. Voraussetzung für einen guten Ernteerfolg sind die richtige Pflege und der richtige Standort. Zudem sollten Erdbeeren an einem eher windgeschützten Platz wachsen. Optimale Bedingungen bietet ein tiefgründiger und gut durchlässiger Boden. Er sollte humus- und nährstoffreich sein. Besonders förderlich ist ein leicht saures Milieu mit einem pH-Wert zwischen 5,5 und 6,5. Das Wurzelwerk der Erdbeere ist sehr anfällig für Pilzkrankheiten. Die rote Wurzelfäule taucht zum Beispiel dann auf, wenn der Boden durch Regen über längere Zeit zu nass ist. Pilzbefall droht auch bei nassen Blättern, die Pflanze kann dadurch recht schnell krank werden. Für die meisten Sorten beginnt die beste Pflanzzeit im Juli und dauert etwa bis Ende August. Schon im folgenden Jahr können die ersten Früchte geerntet werden. Dauertragende Sorten wie "Evita", "Fresca", "Rapella" und "Tribute" fruchten meist bis in den Oktober hinein.
Die richtige Zeit für Erdbeeraussaat
So sorgen Sie für ein geringeres Rückfrieren im Winter, aber gleichzeitig trocknen Blätter nach Regen oder dem Bewässern bei leichtem Wind besser ab, wodurch Pilzkrankheiten vermieden werden. Achten Sie auch darauf, dass es sich um einen Standort handelt, der selten von Spätfrösten heimgesucht wird, da sonst die erste Blüte verloren geht. Der Boden selbst sollte tiefgründig, locker, humusreich und fruchtbar sein. Der pH-Wert liegt idealerweise zwischen 5,5 und 6,5 , das ist im schwach sauren bis sauren Bereich. Einen unbearbeiteten Lehmboden bessern Sie vor der Pflanzung der Erdbeeren mit Sand und verrottetem Laubkompost. Zusätzlich belüften können Sie einen dichten Boden obendrein, wenn Sie im Vorjahr eine Gründung mit Luzerne vornehmen, da ihre Wurzeln tief in den Boden eindringen. Vor dem eigentlichen Erdbeerpflanzen wird im Herbst zudem der Boden vorbereitet, indem Sie ihn mit einem Spaten möglichst tief umgraben. In den sandigen Boden wird dann der Kompost eingearbeitet , sodass er im Frühjahr bereit ist für die Pflanzung.