13. monatslohn pro rata bedeutung


Ein Monatslohn ist im Schweizer Recht nicht vorgeschrieben. Deshalb muss ohne vertragliche Vereinbarung auch keine diesbezügliche Auszahlung seitens des Arbeitgebers Arbeitgebenden geleistet werden. Zahlt jedoch ein Unternehmen regelmässig während mindestens dreier Jahre in Folge einen Monatslohn, kommt eine stillschweigende Vertragsänderung zu Gunsten der Beschäftigten zustande und die Entschädigung verliert ab diesem Zeitpunkt ihren freiwilligen Charakter. Bei Einzelarbeitsverträgen können Arbeitgebende und Arbeitnehmende den Monatslohn individuell aushandeln. Ist die Sonderzahlung im Arbeitsvertrag vereinbart, gilt diese als Lohnbestandteil und wird zum vertraglich festgehaltenen Zeitpunkt zur Auszahlung fällig — üblicherweise im November oder mit dem Dezemberlohn des laufenden Jahres. Oft wird auch eine Aufteilung auf zwei Monate, z. Juni und Dezember ausgemacht. Da es sich beim Monatslohn um einen Lohnbestandteil handelt, hat die Auszahlung unabhängig von der Leistung des Arbeitnehmenden sowie des Geschäftserfolgs zu erfolgen. 13. monatslohn pro rata bedeutung

13. Monatslohn pro Rata: Die Bedeutung im Detail

Eine korrekt formulierte Bestimmung und die richtige Handhabung im betrieblichen Alltag kann so manchen Rechtsstreit verhindern. Die Gratifikation ist eine freiwillige Sondervergütung des Arbeitgebers zur Belohnung der Arbeitnehmenden. Sie wird zusätzlich neben dem Lohn aus bestimmtem Anlass ausgerichtet. Ein Anspruch auf Auszahlung haben Arbeitnehmende nur, wenn dies vertraglich vereinbart wurde, dasselbe gilt bei einem unterjährigen Austritt. Der Arbeitgeber hat damit bei der Gratifikation einen grossen Ermessensspielraum, ob und in welcher Höhe er eine Gratifikation ausrichten möchte. Eine Auszahlung ist grundsätzlich freiwillig. Beim Monatslohn handelt es sich eben gerade nicht um eine freiwillige Gratifikation, obwohl diese umgangssprachlich oft als «Gratifikation» bezeichnet wird. Der Anspruch sowie der Umfang ein Monatslohn wird vertraglich vereinbart. Es handelt sich um einen festen Lohnbestandteil, auf den ein Anspruch besteht. Bei Austritt während des Jahres hat der Arbeitnehmende somit Anspruch auf eine anteilige Ausrichtung pro rata temporis.

Wie funktioniert der pro Rata Monatslohn? Oft werden den Arbeitnehmenden variable Gehaltsbestandteile ausbezahlt, häufig abhängig vom «Geschäftsgang». Erwirbt der Arbeitnehmende einen Rechtsanspruch auf diese variablen Gehaltsbestandteile?
Die Auswirkungen des 13. Monatslohns pro Rata Der Monatslohn ist nicht gesetzlich vorgeschrieben, sondern gilt als eine Sondervergütung.
Pro Rata und der 13. Monatslohn: Ein Vergleich Ein Monatslohn ist im Schweizer Recht nicht vorgeschrieben.

Wie funktioniert der pro Rata Monatslohn?

Bei einer festen Anstellung mit vereinbartem Monatslohn stellt sich die Frage kaum, wie hoch der Monatslohn tatsächlich ist. Er beträgt im Normalfall einen Monatslohn. Anders sieht es aber aus, wenn du etwa nicht das ganze Jahr im Unternehmen beschäftigt warst oder einen befristeten Arbeitsvertrag hast. Hier erfährst du, wie du die Höhe des Monatslohns berechnen kannst. Bevor du den Monatslohn berechnest, solltest du abklären, ob dir überhaupt ein Monatslohn zusteht. Er ist in der Schweiz zwar üblich, jedoch im Normalfall nicht obligatorisch. Die Ausnahme bilden verschiedene Branchen, in denen im Gesamtarbeitsvertrag festgehalten wird, dass Arbeitnehmer:innen vom Unternehmen den Monatslohn erhalten. Du solltest also im Arbeitsvertrag nachlesen, ob er vereinbart wurde. Ist dies nicht der Fall, kannst du im allenfalls bestehenden Gesamtarbeitsvertrag nachsehen, ob dein Arbeitgeber dir den Monatslohn nicht trotzdem schuldet. Da in der Schweiz Vertragsfreiheit herrscht, ist es auch möglich, dass der Monatslohn nicht wie üblich einem vollen Monatslohn entspricht oder dass du beispielsweise bei einer Auszahlung von Überstunden für diese zusätzliche Auszahlung keinen anteiligen Monatslohn erhältst.

Die Auswirkungen des 13. Monatslohns pro Rata

Dies ist dann der Fall, wenn ein Unternehmen, ohne dass der Arbeitsvertrag einen Monatslohn vorsieht, regelmässig einen solchen leistet: Das Unternehmen hat eine stillschweigende Vertragsänderung zu Gunsten der Mitarbeitenden vorgenommen. Nach einer häufigen Definition ist der Monatslohn ein Lohnbestandteil, welcher sich lediglich durch die Fälligkeit unterscheidet: Statt monatlich wie der übrige Lohn, wird der Monatslohn meist im Monat November oder Dezember ausbezahlt. Dabei ist der Er ist weder von der Arbeitsleistung noch vom Geschäftsgang abhängig. Bei einem Austritt ist der Monatslohn anteilmässig immer geschuldet, unabhängig vom Grund oder den Umständen des Austritts. Selbst bei einer fristlosen Entlassung ist der Anteil des Monatslohnes bis zum Austrittstag, also pro rata, auszuzahlen. Bei einem Austritt ist der Anteil des Monatslohnes mit der letzten Lohnabrechnung fällig und nicht erst im folgenden November oder Dezember. Die Höhe des Monatslohnes muss nicht einem Monatslohn entsprechen, die Fälligkeit muss nicht Ende Jahr sein und es ist möglich, die Auszahlung erst ab einem bestimmten Zeitpunkt zuzusichern.