7 verschiedene kreuzzüge
Sultanat Tunis. Ludwig IX. Muhammad al-Mustansir. Ursprüngliches Ziel des Kreuzzuges war eine Entlastung der in Bedrängnis geratenen Kreuzfahrerstaaten , die sich seit unablässiger Angriffe seitens des ägyptisch-syrischen Mamelukensultans as-Zahir Baibars ausgesetzt sahen und schon mehrere Burgen und Städte, vor allem Antiochia , an ihn verloren hatten. Baibars stand im Begriff, die letzten Überbleibsel der infolge des Ersten Kreuzzugs begründeten christlichen Herrschaft im Heiligen Land zu beseitigen. Aus nie eindeutig geklärten Gründen wurde der Kreuzzug jedoch zuerst gegen das nordafrikanische Tunis geführt, wo er abrupt endete. König Ludwig IX. Seit dem Scheitern des ersten Kreuzzuges Ludwigs IX. In den folgenden Jahren fiel eine Kreuzfahrerfestung nach der anderen in die Hände der Mameluken. Die Kreuzfahrer riefen die Herrscher Europas um Hilfe, erhielten jedoch nur zögerlich Unterstützung. König Hugo III. Seit die Mameluken die christlichen Besitzungen in der Levante angriffen, hatte Papst Clemens IV. Im Spätjahr erklärte König Ludwig IX.
1. Die erste Kreuzzugserklärung: Urban II. ruft zum Heiligen Krieg auf
Der Hass auf Muslime und andere Andersdenkende wurde vor allem auf die Juden ausgedehnt: In Deutschland wurden Häuser und Synagogen zerstört, über Juden ermordet oder zwangsgetauft. Insgesamt sollen am ersten Kreuzzug zwischen und über Der zweite Kreuzzug von bis unter Ludwig VII. Der darauf folgende dritte Kreuzzug von bis fand mit Beteiligung Kaiser Friedrichs I. Löwenherz von England und Philipp II. Nachdem Barbarossa auf dem Kreuzweg ertrunken war, konnten sich der englische und französische König nicht auf das weitere Vorgehen verständigen. Jerusalem blieb muslimisch. Da europäische Könige teilnahmen, ging es auch um die politische und geistliche Führung der Christenheit etwa zwischen dem Kaiser des Heiligen Römischen Reichs Deutscher Nation und dem Kaiser des Oströmischen Reichs oder zwischen dem Papst in Rom als Vertreter der römisch-katholischen Kirche und der griechisch-byzantinischen Kirche Ostkirche. Papst Innozenz III. Teilnehmer des vierten Kreuzzugs von bis eroberten und plünderten Konstantinopel Byzanz und begründeten vorübergehend das Lateinisches Kaiserreich Dieser Kreuzzug war jedoch vom Machtkampf zwischen Kaisertum und Papsttum überschattet.
| 2. Der Volkskreuzzug: Die ungezügelte Kraft des einfachen Volkes | Verfügbar bis Jerusalem war das Ziel der meisten Kreuzritter, die sich zwischen dem |
| 3. Der Zweite Kreuzzug: Die große Koalition gegen den Islam | Kreuzzüge, Kriege des christlichen Abendlands gegen islamische Staaten im Nahen Osten. Zwischen und fanden sieben Kreuzzüge und angeblich ein Kinderkreuzzug statt. |
2. Der Volkskreuzzug: Die ungezügelte Kraft des einfachen Volkes
Verfügbar bis Jerusalem war das Ziel der meisten Kreuzritter, die sich zwischen dem Jahrhundert auf den Weg in den Nahen Osten machten. Viele von ihnen kamen erst gar nicht in der Heiligen Stadt an. Das Vorhaben, Jerusalem für die Christenheit zu erobern, war selten von Erfolg gekrönt. Doch die blutigen Feldzüge bescherten Europa auch einen fruchtbaren Austausch mit der orientalischen Kultur. Als am 8. Besonders im fernen Europa nimmt kaum jemand Notiz vom Islam , der von Mohammed gestifteten, neuen Religion — doch das bleibt nicht lange so. Bis haben sie unter der Führung von Kalif Omar Ibn al-Chattab unter anderem Damaskus im heutigen Syrien , Jerusalem, Mesopotamien, Ägypten und Teile Persiens unter ihre Kontrolle gebracht. Auch vor Europa macht die islamische Expansion nicht Halt. Ab erobern Muslime innerhalb weniger Jahre die Iberische Halbinsel und dringen bis nach Südfrankreich vor. Nur ein Jahrhundert nach dem Tod des Propheten Mohammed erstreckt sich der arabische Einfluss vom Atlantik im Westen bis ins heutige Pakistan im Osten.
3. Der Zweite Kreuzzug: Die große Koalition gegen den Islam
In den zeitgenössischen Quellen waren hingegen andere Bezeichnungen verbreitet, vor allem expeditio, iter und peregrinatio wie sich Teilnehmer oft auch als peregrini bezeichneten und damit das Motiv einer bewaffneten Pilgerfahrt betonten. Seit dem 7. Jahrhundert fand die islamische Expansion statt: Die militärische, teilweise mit Übergriffen verbundene Unterwerfung und Besiedlung christlicher Gebiete durch arabisch-muslimische Eroberer im Nahen Osten , in Nordafrika , Italien Eroberung Sardiniens , der Einfall in Rom und die Zerstörung der Basilika St. Peter durch die Aghlabiden im Jahre sowie bis zur Rückeroberung im Rahmen der Reconquista der Einfall in Spanien und Portugal. Seit stand Jerusalem unter muslimischer Herrschaft. Von christlicher Seite wurde die Eroberung des Heiligen Landes und die Zurückdrängung der Sarazenen als Rückeroberung und als ein Akt der Verteidigung des Christentums betrachtet, welcher durch offiziellen Beistand und die Unterstützung der Kirche bekräftigt und angeführt wurde. Ein weiteres Motiv war die Wiederherstellung des ungehinderten Zugangs der christlichen Pilger zu den heiligen Stätten, der durch muslimische Übergriffe auf die in den levantinischen Häfen ankommenden Pilger unmöglich gemacht wurde.